JUBILÄUM KOLPING

5. August - 6. September 2020

Mittwoch

Mittwoch

Mittwoch

Mittwoch

Sonntag

05. August 2020

19. August 2020

26. August 2020

02. September 2020

06. September 2020

20.00 - 22.00 Uhr

20.00 - 21.15 Uhr

20.00 - 21.15 Uhr

19.00 - 22.00 Uhr

08.30 Uhr

09.30 Uhr

Probe

Probe

Probe

Hauptprobe

Vorprobe

Festgottesdienst zum Kolping- Jubiläum

Charles Gounod (1818 - 1893) war französischer Opernkomponist der Romantik und wurde am 17. Juni 1818 in Paris geboren und starb auch dort am 18. Oktober 1893. Nach seiner musikalischen Ausbildung am Konservatorium in Paris und nach einigen fehlgeschlagenen Kompositionsversuchen, gewann er 1839 mit seiner Kantate 'Fernand' den Rompreis und liess sich für 4 Jahre in Rom nieder. Nach einigen Reisen als Dirigent, wo er die Bekanntschaft mit Felix Mendelssohn-Bartholdy machte liess er sich 1843 in Paris als Organist und Kapellmeister nieder. Ab 1850 begann er Opern zu komponieren und seine Oper 'Magarethe' nach Goethes 'Faust' wurde ein Erfolg in ganz Europa. Hauptwerke: zahlreiche Opern, darunter 'Sappho', 'Der Arzt wider Willen', 'Romeo und Julia', Oratorien, Kantaten, 180 Lieder, Kirchenmusiken, 'Ave Maria' zu J. S. Bachs 1.Präludium aus dem 'Wohltemperierten Klavier'. Die Missa brevis für Chor und Orgel schrieb Gounod im Alter von 72 Jahren, nur drei Jahre vor seinem Tod. Der grosse Opernkomponist widmete sich im Alter mehr der Kirchenmusik und schrieb mehrere Messen für kleine Besetzungen. Doch auch in seinen kleineren Werken weht der Geist von grossen Opern-orchestern und langen Linien, wie es in der Spätromantik üblich war. So will auch diese "Messe brève" mit entsprechend romantischem Gestus interpretiert werden. Wir hören hier einen abgeklärten Meister, der sich nichts mehr zu beweisen braucht, sondern, der gerade durch geniale Schlichtheit eine Ausdruckstiefe erschafft, die nur in kleinen Formen möglich ist.

MARTINSFEST

23. September - 8. November 2020

Mittwoch

Mittwoch

Samstag

Mittwoch

Mittwoch

Mittwoch

Samstag

Sonntag

23. September 2020

14. Oktober 2020

17. Oktober 2020

21. Oktober 2020

28. Oktober 2020

04. November 2020

07. November 2020

08. November 2020

20.00 - 22.00 Uhr

20.00 - 22.00 Uhr

13.30 - 17.00 Uhr

20.00 - 22.00 Uhr

20.00 - 21.30 Uhr

20.00 - 22.00 Uhr

11.00 - 13,00 Uhr

08.30 Uhr

09.30 Uhr

Probe

Probe

Probe

Probe

Probe

Probe

Hauptprobe

Vorprobe

Festgottesdienst zum Martinsfest

Wolfgang Amadeus Mozarts Messe in c-Moll wird Waisenhaus-messe genannt, in der Annahme, dass sie zur Einweihung der Waisenhauskirche in Wien am 7. Dezember 1768 komponiert wurde. Mozarts Komposition erklang zu einer feierlich zelebrierten Messe und ist auch von der musikalischen Seite her durch Orchesterbesetzung und Anlage der Komposition als Missa solemnis zu bezeichnen. Mozart bediente sich der Form der Kantatenmesse. Arie, Duette und Chöre sind hier die äusseren Merkmale. Die Abschnitte Cum sancto spiritu des Gloria und Et vitam venturi saeculi des Credo sind jeweils als Fuge komponiert. Die langsamen Teile der Messe sind fast alle in einer Moll-Tonart komponiert: Die Eröffnung des Kyrie (Adagio), das Qui tollis des Gloria (f-Moll), das pastorale Et incarnatus est, das Crucifixus und zuletzt der Beginn des Agnus Dei werden zusätzlich durch langsame Tempi in ihrer zentralen liturgischen Bedeutung hervorgehoben. Mozarts Waisenhausmesse steht in ihren anderen Teilen den expressiven Ausdrucksmitteln der zeitgenössischen Oper sehr nah.

WEIHNACHTEN

21. November - 25. Dezember 2020

Samstag

Mittwoch

Mittwoch

Mittwoch

Mittwoch

Mittwoch

Donnerstag

 

 

Freitag

21. November 2020

25. November 2020

02. Dezember 2020

09. Dezember 2020

16. Dezember 2020

23. Dezember 2020

24. Dezember 2020

25. Dezember 2020

13.30 - 17.00 Uhr

19.30 - 21.30 Uhr

19.30 - 21.30 Uhr

19.30 - 21.30 Uhr

19.30 - 21.30 Uhr

19.30 - 21.30 Uhr

22.10 Uhr

22.30 Uhr

23.00 Uhr

08.30 Uhr

09.30 Uhr

Probenachmittag

Probe

Probe

Probe

Probe

Probe

Vorprobe

Einstimmung

Mitternachtsmesse

Vorprobe

Weihnachtsmesse

Die Messe entstand im August 1832 während eines Aufenthaltes in Posen, wo Nicolais Vater eine Anstellung am Theater gefunden hatte. Sie kam dort am 26. August, im Posener Dom zur ersten Aufführung. Eine angestrebte Aufführung in Berlin noch im selben Jahr kam nicht zustande. 1844 überarbeitete Nicolai in Wien die Messe grundlegend. In der neuen Fassung erklang sie dort erstmals am 27. April 1845 in der Hofburgkapelle unter Leitung Ignaz Assmayers. Am 15. August 1846 dirigierte Nicolai seine Messe im Dom von Raab auf Bitte des dortigen Bischofs. Die Einladung, eine Aufführung am 8. September 1846 in der innerstädtischen Pfarrkirche in Pest selbst zu leiten, musste Nicolai jedoch ausschlagen. Franz von Hilleprandt ermöglichte dem Komponisten eine Aufführung am 13. Juni 1847 im Salzburger Dom, aus Dankbarkeit überliess Nicolai dem Mozarteum. danach das komplette Aufführungsmaterial. Ein letztes Mal führte Nicolai seine Messe am Weihnachtstag 1848 in der Hedwigskirche in Berlin auf. Da Nicolai es nicht geschafft hatte, einen Verleger für seine Messe zu interessieren, blieb sie bis ins 20. Jahrhundert ungedruckt. Die Posener Partitur und das Berliner Material mit der Fassung letzter Hand gingen im Zweiten Weltkrieg verloren, sodass heute zumeist die Salzburger Fassung zur Aufführung kommt. Um die musikalischen Teile der Liturgie zu vervoll-ständigen, komponierte Nicolai als Ergänzung zur Messe noch lateinische Gradualia und Offertoria, beispielsweise 1846 sein Salve Regina op. 39. Die vom Komponisten herrührende Nr. 1 suggeriert die Existenz weiterer Messvertonungen Nicolais; dies blieb jedoch sein einziges Werk dieser Gattung.

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